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 [TiF] -Söhne des Phönix- Nächstes Thema anzeigen
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Knox
Seekadett


Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 56


Beitrag Verfasst am: Di, 09.09.2008 - 21:28    Titel: [TiF] -Söhne des Phönix- Antworten mit Zitat Nach oben

Gildengeschichte aus meiner Feder (Tastatur) für ein anderes Browsergame.

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Kap. 1 (18.07.2008)
- Tortuga Bay -
(Prolog)

>> Der Lebensstrom der Zeit versiegte vor Hunderten von Jahren und stürzte unsere Welt in tiefes Chaos. Es wird überliefert das zu damaliger Zeit ein mächtiger Dämon den man „Kristallwächter“ nannte mit seinen blutrünstigen Horden über unser land herfiel und alles Mana verschlingen wollte. Er errichtete einen Kristall, so schwarz wie die Finsternis nicht hätte sein können und sog damit alles Leben in Form des Mana aus unserer Welt langsam heraus.
Die Magier, Krieger und Bestien spürten die Gefahr und schlossen ein Bündnis untereinander um ihre Reiche zu verteidigen. Die Monate vergingen, Heere sammelten sich, Krieger wurden ausgebildet und magische Artefakte wurden gesammelt aber das Land litt. Die weiten Meere begannen auszutrocknen, Wälder verdorrten und eine Seuche nach der anderen verlangte seinen Blutzoll. Man konnte sagen das dass Mana spürbar die Welt verließ. Als Akt der Verzweiflung stellte sich das Heere der Lichten in einer alles entscheidenden Schlacht. Sie gaben alles und bezahlten mit viel Blut um den Sieg zu erringen, doch war der Preis für all dies zu hoch gewesen. Die Zeit die sie benötigten brachte die Welt an die Grenze zum Untergang und der Verlust des Mana war bereits zu groß um es wieder rückgängig zu machen. Die Welt zerfiel im Gefüge des Universums und verschwand in der weiten Finsternis.<<
Über dem Hafenviertel von Tortuga, einem bescheidenen Piratenstädtchen herrschte gebanntes Schweigen. Tummelten sich sonst allerhand Gauner und Kaufleute in dem Wirrwarr aus Gassen und Kais so standen sie nun alle versammelt um einen alten Mann dessen Gesicht älter als die staubigsten Bücher in der Kapitänskajüte wirkte.
>> Wie geht es weiter, erzähl uns mehr alter Mann.<< Rester, ein junger Frechdachs hatte sich nach vorne gedrängt um die sanfte Stimme des Erzählers besser zu verstehen.
>>Nun gedulde dich noch ein wenig junger Mann, lass einen alten Greis doch etwas Luft schnappen und etwas zu sich nehmen.<< Er griff nach den Gaben einiger Zuhörer, trank vom billigen Fusel und aß Brot und ein paar wenige Früchte. Den Rücken an die Wand gelehnt schaute er in die Runde, es waren viele gekommen um sich seine Geschichte anzuhören. Jung und alt, dick und dünn lauschte seinen Worten. >> Nun meine Freunde und ganz besonders unser junger Mann hier.<< er blickte liebevoll zu Rester der sich ebenfalls auf den Boden gesetzt hatte. >> Die Geschichte die ihr hört ist wahr und alles andere als meinem Geist entsprungen und das Ende ist nicht weniger interessant als der Anfang.<< Unruhe kam in die versammelten Menschen, es wurde getuschelt und zwischengerufen. >> Du Lügner, hängen sollte man dich.<< Fluchend und hetzend verließen immer mehr Menschen den Kai und gingen ihren Geschäften nach. >>Alter Mann, stimmt das wirklich?<< Rester starrte mit neugierigem Blick zu dem Erzähler. Der Mann grinste. >>Gewiss mein kleiner, Wir sind ein Teil dieser alten Welt und vielleicht wird dir eine große Zukunft bevorstehen?<< Die Augen des jungen funkelten. >>Erzähl mir mehr, wie kann ich diese alte Welt finden?<< Die Meute hatte sich nahezu gänzlich aufgelöst und nicht mehr als eine Handvoll Zuhörer waren geblieben. Unter den Holzbohlen hörte man sanft die Brandung des Meeres, wie sie sanft an den Pfählen vorbeizog um gegen die Kaimauer zu schlagen. >>Die Welt wurde im Gefüge zerrissen und dies hier ist ein Teil, wir wurden mit der Finsternis gestrafft doch vermag ich nicht zu sagen ob andere überlebende existieren und ob diese ebenfalls in die Finsternis gefangen sind.<< >>Ja, ja...erzähl mir wie ich zu den anderen Welten finde?<< Rester wurde ungeduldig, der Abenteurergeist hatte ihn gepackt. >> Nun junger Mann, es wurde prophezeit das alle paar Jahrhunderte die Weltenströme zusammenprallen und dabei genug Mana freigesetzt wird das eine neue Welt entsteht, nur wann dies sein soll kann ich dir nicht mit Gewissheit sagen aber um solch gefährliche Abenteuer zu erleben bis du noch viel zu jung.<<
Rester war alleine mit dem Mann. >> Keine Sorge Geschichtenerzähler, ich werde eine Mannschaft finden die mit mir in die Finsternis segelt um diese Welt zu entdecken.<<
Rester blickte zum Horizont, eine leere schwarze Landschaft, wie eine Wand aus undurchdringbarer schwarzer Farbe umgab sie das Eilland.
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Knox
Seekadett


Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 56


Beitrag Verfasst am: Di, 09.09.2008 - 21:30    Titel: Antworten mit Zitat Nach oben

Kapitel 2 (01.09.2008)

Einige Jahre später

Aus jeder Pore seiner Haut strömten Schweißperlen und rannen in verworrenen Bahnen den Körper hinab. Unter der brennenden Mittagsglut ritt er nun dahin, kein Tier, kein Vogel und keine Menschenseele außer ihm und seinen Kumpanen waren weit und breit zu sehen. Wer will auch schon bei lebendigem Leibe gebacken werden? Rester zog die Kapuze seines Mantels tief ins Gesicht, der Kopf brummte schon, da musste die Sonne einem nicht noch das Hirn Kochen. Er musste an die kühlen Abende in Tortuga denken, wie er ausgestattet mit Bierhumpen und Pfeife am Lagerfeuer saß und das Drecksgesöff die kratzende Kehle hinunterschüttete. Meist endete das darin das er mitten in der Nacht draußen lag, sternhagelblau und sich bis er einschlief den Sternenhimmel anbrummte oder er erzählte sich mit seinen Brüdern die wildesten Geschichten ihrer Vergangenheit. Glorreich, blutig und ehrlos. Man mordete und plünderte einen Palast nach dem anderen, vernichtete Heere in gewaltigen schlachten und kämpfte mit zitternden Beinen gegen gewaltige Drachen und Dämonen. Im Moment jedoch saß er auf seinem schnaubenden Pferd und brütete in der unerträglichen Mittagssonne.
>>Wer war noch einmal auf die Idee gekommen diesen Weg zu wählen?<< Er drehte sich leicht nach hinten, zu erschöpft um verärgert zu blicken sah er eher mitleidig als böse aus.
>>War das nicht deine?<< brummte Lanro, der hinter ihm ritt. >>Du hattest noch so fein damit geprahlt das jeder die Sonne der Xunja Ebene überschätzt. Ich glaube sogar du hattest etwas von einem Drachen erzählt, dem du einst in einem feurigen Kampf besiegt hast aber ich vergaß du warst bestimmt wieder mal voll.<< Rester verzog das Gesicht zu einer Grimasse, gut es war wohl wirklich etwas wärmer als angenommen aber gleich so grob zu sein.
>>Komm. Du hast doch den Schnaps besorgt, wer nicht trinkt hat halt verloren.<<
>>Jetzt haltet beide die Klappe! ist ja unerträglich bei dieser Hitze euch noch zuhören zu müssen. Es ist nicht mehr allzu weit bis nach Nowona und dann sind wir auch schon aus dem gröbsten raus.<< Veridis schnaubte. >>Schafft ihr es bis dahin ruhig zu sein?. Danke.<< Die Worte legten sich wie ein Tuch um sie. Es schloss sie alle ein und ließ keinen Laut hindurch sickern, bis auf das schwere Atmen und gelegentliches wiehern der Pferde herrschte Totenstille. Rester wischte sich mit dem Ärmel den Schweiß von der Stirn und senkte wieder den Kopf gen Boden. Wer zulange der Sonne ausgesetzt ist der verfällt dem Wahn. Man würde nach einer nicht allzu langen Zeit alles verschwommen sehen, so als ob die Welt miteinander verschmolz bis einem schwarz vor Augen wurde und keiner wollte nun freiwillig den Verstand verlieren. Wen man ihn heutzutage überhaupt noch besitzt. Schon gar nicht durch etwas wie diese grell leuchtende Scheibe oben an der Weltendecke. Verdammt, warum muss es heute so Windstill sein das man glaubt man könne sich hindurch schneiden, wenigstens eine kühle Brise wäre fair gewesen bei dem pisswarmen Wasser im Lederbeutel und den schweißverklebten Klamotten am Leib. Nach einer Ewigkeit so erschien es zumindest allen, ging es einen kleinen Hügel hinauf. Wie ein Geschwür ragte er aus der flachen Ebene heraus an dessen Spitze zwei Moosüberwucherte Säulen standen. Der Schotterweg der sie bis hierhin geführt hatte ging sanft in eine gepflasterte Straße über, aus dessen Fugen Unkraut spross und spuren der Witterung zeigte. Büsche, Sträucher, ein ewiges Grün lag vor ihnen. Abseits des Weges erkannte man Schluchten, tiefe, gezackte Schluchten. Bäche und Flüsse durchzogen das weite Land, nährten und teilten es. In weiter Ferne erkannte Rester schemenhafte Umrisse einer Stadt oder eines riesigen Gebäudes, er konnte es nicht bestimmt sagen.
>>Weiter, sonst schlagen wir noch wurzeln.<< Lanro trat seinem Pferd in die flanken, preschte an ihnen vorbei und flog förmlich den Hügel hinab.
>> Das macht ihm alles zu schaffen.<< Eldar schob seine Kapuze nach hinten und lies seine langen Haare im Takt des Windes tanzen.
>>Er hasst es doch so sehr sinnlos in der Weltgeschichte umher zu ziehen und unser Ziel ist immer noch ungewiss.<< Er setzte sich an die Spitze, lächelte sie alle nacheinander an. Es ist wohl besser wir machen schnell, vielleicht kann man in der Stadt dort hinten kampieren. >>Folgen wir ihm.<< grummelte Rester. >>Auf!<< Er gab seinem Pferd die Sporen, es wieherte und preschte plötzlich los. Die Welt zerfloss im Rausch der Geschwindigkeit, er sah noch in den Augenwinkeln das im ihm seine Freunde folgten als seine Sicht schon verschwamm. Es war ewig her das er im vollen Galopp ritt, das Herz rutschte ihm in die Hose um in einem anderen Moment bis hinauf zum Hals zu schlagen. Ein Sturz und es wäre um ihn geschehen, ob Tot oder Krüppel machte da keinen Unterschied mehr. Die grauen Schemen kamen immer näher, sie reichten weit hinauf gen Himmel und aus der Nähe sah man schwach eine Mauer hervorlugen. Was das wohl sein mag?. Er erreichte die ersten Ausläufer der grauen Mauer, bröckelndes Mauerwerk vom Zahn der Zeit zerstört. Längst hätten die Mauer erneuert werden müssen, doch gab es anscheinend niemanden mehr der dies tat. Rester sah vorraus, Lanro stand still und winkte ihnen. Halten? Rester zügelte sein Pferd, hielt sich krampfartig am Gehänge seines Vierbeiners fest um nicht zu stürzen. Das Leder biss sich unangenehm in die Haut seiner Hände, Blut sickerte zu Boden. Scheiße! Hätte ich meine Handschuhe doch nicht ausgezogen. Er rutschte vom Sattel und ging auf Lanro zu.
>>Sieh dir das an.<< Lanro deutete auf die verwilderten Mauerreste vor ihm. Geschwungene Linien zeugten einst von großer Maurerkunst, Symbole, Figuren und Schriften waren edel und harmonisch miteinanderverbunden worden und sollten die Geschichte der Bewohner erzählen. >>Wer betreibt ein solchen Aufwand bei der Gestaltung einer Mauer?<< Rester kratzte sich am Kinn, unangenehm, juckende Stoppel machten sich in seinem Gesicht breit.
>>hmmm.<< Lanro trat einige schritte vor. >> Ich vermute das es verwandte der uns bekannten Felundin sind oder vielleicht sogar ihre Feinde. Wenn ich mir das alles im Gesamten ansehe erkennt man die Genialität hinter den Befestigungen, diese Mauern zu erstürmen erfordert ein hohen Blutzoll.<<
Rester lief an der Mauer entlang, seine Hand glitt über das kühle Gestein, das Moos und ertastete die feinsten Risse.
>> Wir können sowieso nur vermuten aber wer auch immer die Erbauer waren, sie haben keine Mittel gescheut. Mein Vorschlag, wir verbringen die Nacht in diesen Mauern, sie bieten uns ausreichend Schutz und Wärme.<< Der Wind frischte auf, zog seine Wogen über die weite Steppe und blies verdorrte Blätter hinauf in die Luft.
>>klingt vernünftig.<< brummte Lanro und führte sein Pferd hinein. Sehr schwierig der Kerl, sehr schwierig...
Rester winkte den anderen entgegen sie sollten direkt in den Innenhof reiten, er selbst nahm die Zügel in die Hand und schritt durch das große steinerne Portal. Man erkannte an den Bruchstellen des Tores das es gestürmt wurde. Der Innenhof erstreckte sich rechts und links in Gassen und bot Wege zu dem Tempel inmitten der Mauern. Rester blickte geradewegs auf ein Herrenhaus, alt, zerfallen, groß. Stockwerk auf Stockwerk wurde gebaut und bot ein eindrucksvollen Anblick, eckige Fenster in immergleichen Abständen ließen es wie ein Meer aus Augen aussehen.
>>Auf jedenfall war dies keine normale Stadt oder dergleichen, zuviel prunk und zuviel Irrsinn.<< Taranga kam aus der offenen Tür heraus.
>> Ich hab mir das ganze einmal von innen angesehen und laut unseren alten Aufzeichnungen passt dies alles nicht auf die uns bekannten Felundin.<<
>>vielleicht etwas neues?<< warf Veridis ein, der sich gerade an seinem Gepäck zu schaffen machte.
>>Dies wollte ich gerade sagen.<< murrte Tari, der zu veridis blickte. >> Es ist sehr wahrscheinlich das wir hier auf eine neue Kultur gestoßen sind. Zieht man in Betracht das normale Menschen diesen Weg hier meiden und lieber den Bergpass nutzen ist es nicht undenkbar das wir die ersten sind die dieses Volk entdeckt haben.<< Die Sonne senkte langsam sein Haupt, ließ ihr Rund durch den Horizont teilen und sandte rötliches Licht auf die zerfallenen Gebäude.
>>Wir wissen nichts genaues, warum sich also den Kopf zerbrechen?<< Lanro klopfte Tari auf die Schultern. >> Nun komm, du magst zwar recht haben das der Weg durch die Einöde nicht gern genommen wird aber wir sind bestimmt nicht die ersten. Alles wertvolle wurde gestohlen, alles bedeutende zerstört. Jemand war vor uns da und wie sonst sollte die Hafenstadt existieren? Wir sind auf dem Weg in die neue Welt, der Kristallkrieg hat alles verwüstet jenseits der weißen Riesen. Denkt an die Zukunft und an eure leeren Bäuche die jetzt gefüllt werden wollen.<< Rester grinste, aus voller Leidenschaft strahlte er seine Zuversicht heraus.
>>Recht habt ihr beide, lasst uns was futtern und an die Zukunft denken aber die Vergangenheit sollte uns eine leere sein. Erm, wer war heute mit dem Kochen dran?<<
Es wurde Holz geschlagen und Wasser aus den nicht weit entfernt gluckernden Bächen herangeschafft, ein Feuer entfacht und in fröhlichem Beisammensein gesungen. Der Duft des Fleisches, des Gewürzweines und all der anderen leckerein lag den ganzen Abend in der Luft bis ein Chor aus Schnarchen den Himmel erfüllte. Rester sollte von Schlachten unter dem Zeichen des Phönix träumen...
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eViLsKaTa34
Beherrscher des Spams


Anmeldungsdatum: 18.05.2006
Beiträge: 3163


Beitrag Verfasst am: Sa, 13.02.2010 - 18:02    Titel: Antworten mit Zitat Nach oben

BLUT hat T.I.F gekillt alter !
Fuck T.I.F, der Sieg ist uns !

Kristallkampfsieger 2010 Mr. Green
_________________
"Jedes Herz ist eine Revolutionäre Zelle" - Morituri te salutant.
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Knox
Seekadett


Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 56


Beitrag Verfasst am: Sa, 13.02.2010 - 19:52    Titel: Antworten mit Zitat Nach oben

looool^^
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